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Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit
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BEWERTUNG |
03.10.2016 von MarSMit Götz George starb im Juni 2016 einer der ganz großen deutschen Charakterdarsteller. Nun erscheint sein letzter Film Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit, und wir haben uns das TV-Drama für Euch angesehen...
Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit ist ein durchschnittlicher, solider TV-Film, der durchaus zu unterhalten weiß, große Überraschungen oder echte Highlights jedoch vermissen lässt. Die Geschichte des Films ist einigermaßen spannend, aber dennoch absolut vorhersehbar, und bis auf die tollen und beklemmenden Szenen in den Bergwerken will auf Grund der flachen Figuren und überschaubaren Inszenierung kaum Atmosphäre aufkommen. Lediglich Götz George, eigentlich in einer Nebenrolle, kann hier dank seines gewohnt intensiven und charismatischen Schauspiels immer wieder Akzente setzen und dominiert dadurch häufig das Geschehen. Im Gegensatz dazu sind die Hauptcharaktere hier viel zu austauschbar und deren Charaktere viel zu glatt. Die verschiedenen Wendungen und Ereignisse in Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit sind insgesamt leider viel zu offensichtlich und bahnen sich bereits sehr frühzeitig an, was dafür sorgt dass sich für den Zuschauer immer wieder mit einem unbeeindruckten "war ja klar" Gefühl die Stimmung im Film im Nichts verliert.
Das Bild der DVD ist sehr gut und kann im Gesamtbild überzeugen. Zwar schleichen sich immer wieder kleinere Unschärfen mit ein, der Großteil ist aber sehr scharf und detailreich. Der Kontrast ist stimmig eingestellt, der Schwarzwert könnte hin und wieder etwas satter sein. Der Ton, lediglich in einer 2.0 Abmischung vorhanden, kommt dementsprechend unspektakulär daher und bietet in weiten Teilen nicht viel mehr als stets verständliche Dialoge, was für den Film eigentlich auch ausreichend ist. Lediglich in einigen Szenen im Bergwerk, zum Beispiel beim Einsturz zu Beginn des Films, hätte man sich etwas mehr Dynamik und Atmosphäre gewünscht. Cover & Bilder © polyband Medien GmbH. All rights reserved. Das Fazit von: MarS
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