My Hero Academia - 2. Staffel Box 3
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BEWERTUNG |
30.08.2019 von LorD Avenger
In der bisher besten Volume der Serie beweist My Hero Academia, dass nicht nur Amerika etwas von Superhelden versteht...
Inhalt
Das Schulturnier geht in die heiße Phase und die besten Teilnehmer schaffen es aufsehenerregend ins Finale. Doch auch danach kehrt der Alltag in der Superheldenakademie nicht zum Eintönigen Frontalunterreicht zurück, denn die berühmte Praktikumswoche steht bevor. 7 Tage lang sollen die Schüler sich einem ausgebildeten professionellen Helden anschließen und von diesem in Ausübung seiner Pflichten lernen. Die Turnierbesten erhalten Einladungen von renommierten Heldenagenturen, alle anderen müssen sich mit Schulvorgaben zufriedengeben. Während der hitzköpfige Katsuki im Praktikum primär an seinen Umgangsformen arbeiten muss und Shoto Konfrontationstherapie betreibt, indem er die Einladung seines verhassten Vaters annimmt, kriegt auch Protagonist Izuku in letzter Sekunde das Angebot eines Superhelden - zu allem Überfluss von keinem geringeren als All Mights früherem Mentor, der selbstverständlich bestens über dessen Superkraft All For One Bescheid weiß.
Doch während die jungen Helden an sich und ihren Kräften feilen, sitzt auch das Böse nicht still. Tomura, der zuvor für den Angriff auf die Akademia verantwortlich war, zieht weiterhin im Dunkeln die Fäden unter Anleitung seines mysteriösen Mentors. Nur zu gerne würde er den fanatischen Freigeist Chizome Akaguro rekrutieren, der momentan als "Heldenmörder" Schlagzeilen machte.
My Hero Academia setzt in Volume 3 der zweiten Staffel wieder einmal auf seine Stärken. Mit viel Action, wenn auch ziemlich schnell, endet das spannende Turnier und geht nahtlos in einen noch weitaus interessanteren Handlungsabschnitt über. Nicht nur geht Izuku bei All Mights altem Mentor in die Lehre, sodass er seine Superkräfte endlich besser zu beherrschen lernt und sich nicht bei jedem Einsatz sämtliche Gliedmaßen brechen muss, auch treten die Bösewichte endlich wieder verstärkt auf den Plan, die schon in der ersten Staffel einen guten Eindruck hinterlassen hatten und nach wie vor mit ziemlich undurchsichtigen Motiven interessant bleiben. Gerade der Heldenmörder hat nicht nur ein ziemlich cooles Design, sondern auch eine verdammt starke Persönlichkeit. Er ist nicht einfach nur böse, sondern hat felsenfeste Ideale, die seiner Ansicht nach dem Wohle der Gesellschaft dienen. Ideale, die in der Superheldenwelt noch verhängnisvolle Wellen schlagen würden...
Doch bei so vielen Charakteren kommen trotz der wenigen Folgen auch die Nebenfiguren nicht zu kurz und entwickeln sich weiter. Shoto, der nach der richtigen Antwort auf die Frage sucht, ob es doch richtig sei die Feuerkräfte seines verhassten Vaters zu benutzen. Ochaco, die nach dem Turnier beschließt, doch einen anderen Weg einzuschlagen als ursprünglich gedacht oder eben Katsuki, der lernen muss, dass zu einem Helden nicht nur das Dominieren über seine Gegner gehört. Besonders in den Fokus rückt Klassensprecher Tenya, dessen Idol und gleichzeitiger Bruder dem Heldenmörder zum Opfer fällt.
Die auf eine Disc passenden fünf Folgen überzeugen optisch und akustisch auf voller Linie und runden den Gesamteindruck nach dem tollen Drehbuch vollkommen ab. Auch die mehr auf die Handlung bezogenen Charakter-Collagen auf den Covern der zweiten Staffel gefallen mir erheblich besser als die eher künstlerisch angehauchten Varianten zuvor.
Episodenguide
Cover & Bilder © K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project Das Fazit von: LorD Avenger
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