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The Bride! - Es lebe die Braut
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BEWERTUNG |
29.05.2026 von MarSEtwa 20 Millionen US-Dollar weltweite Kinoeinnahmen bei gut 90 Millionen US-Dollar Produktionskosten (plus weiteren 65 Millionen US-Dollar für das Marketing) sprechen nicht gerade für Maggie Gyllenhaals Frankenstein-Variation The Bride! - Es lebe die Braut. Nun veröffentlicht Warner das ungewöhnliche Horrordrama für die Heimkinos, und von uns erfahrt Ihr, warum Ihr auf eine Sichtung nicht verzichten solltet...
Nach inzwischen mehr als 100 Jahren der Einsamkeit sehnt sich die Kreatur Frankensteins nach Zweisamkeit und Liebe. In der Hoffnung auf eine Braut wendet sich "Frank" (Christian Bale) deshalb an die Wissenschaftlerin Dr. Cornelia Euphronious (Annette Bening), die sich ausführlich mit den Forschungen Frankensteins beschäftigt hat und davon überzeugt ist, dass die Wiederbelebung eines Menschen tatsächlich möglich ist. Nach anfänglichem Zögern willigt Dr. Euphronious schließlich ein, Frank eine Partnerin zu erschaffen, und findet in der erst kürzlich von der Mafia ermordeten Ida (Jessie Buckley) eine perfekte Kandidatin. Die wiederbelebte Braut entpuppt sich allerdings als schwierige Persönlichkeit, die trotz verlorener Erinnerungen ihren ganz eigenen Kopf besitzt. Doch die Liebe macht bekanntlich blind, und so wird der eigentlich friedliebende Frank sogar zum Mörder, als seine neue Begleiterin im Verlauf einer überschwänglichen Nacht von zwei Männern angegriffen wird. Was folgt ist eine turbulente Flucht durchs Land, mit den ermittelnden Beamten Jake Wiles (Peter Sarsgaard) und Myrna Mallow (Penélope Cruz) dicht auf ihren Fersen...
The Bride! - Es lebe die Braut ist ein Film, dessen Wirkung sehr stark von den Erwartungen des Publikums abhängig ist - und vermutlich genau aus diesem Grund auch so massiv an den Kinokassen floppte. Alleine das Wort "Frankenstein" weckt das Bedürfnis nach einem düsteren Horrorfilm im Gothic-Stil, romantisch motiviert und dennoch von Wut geprägt. Was Maggie Gyllenhaal uns jedoch präsentiert, das ist ein beinahe surrealer, audio-visuell absolut stylischer Roadtrip inmitten der schrillen 30er Jahre, gespickt mit melancholischer Romantik, menschlichem Irrsinn und feministischer Antriebskraft, garniert mit zahlreichen Referenzen zu Pop- und Filmkultur und wundbarem, regelrecht herzlichem Humor. Alles andere also als ein Horrorfilm per se, gleichzeitig aber auch alles andere als ein eingängier Mainstream-Blockbuster. Stattdessen verbindet The Bride! - Es lebe die Braut Elemente des Arthouse-Kinos mit denen eines Dramas, kombiniert Krimi und Roadtrip, bietet Romantik ebenso wie blutige Gewaltspitzen, und macht sich selbst damit zu einem wilden, berauschenden Werk, das sich nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Die gesamte Inszenierung ist dabei großartig gefilmt, mit einem hervorragenden Score beziehungsweise Soundtrack unterlegt, und besticht zudem durch die grandiose Besetzung, die bis in die Nebenrollen bemerkenswert performt. Hervorzuheben ist hierbei jedoch ohne jeden Zweifel Jessie Buckley, die mit ihrer ausdrucksstarken und packenden Vorstellung selbst das herrlich naiv-verliebte "Monster" Christian Bale vollkommen in den Schatten stellt, und das Geschehen gleich einer Naturgewalt gänzlich an sich reißt - im positivsten Sinne versteht sich...
Details der 4K UHD
Die 4K UHD bietet ein sehr scharfes, kontraststarkes und detailreiches Bild mit satten Farben sowie einem ausgeprägten Schwarzwert, der jedoch keine Feinheiten verschluckt. Insgesamt ist das Bild mangelfrei, laufruhig und absolut sauber. Die in Dolby Atmos vorliegende Tonspur zeichnet sich durch eine dynamische, bei Bedarf auch kraftvolle Abmischung aus, die dank hervorragender Verteilung im Raum eine tolle Atmosphäre zu erzeugen weiß. Die Sprachverständlichkeit ist dabei stets sehr gut, Dialoge werden klar und durchwegs verlustfrei wiedergegeben und sind differenziert zu orten. Cover & Bilder © Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved. Das Fazit von: MarS
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