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Gazebo
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BEWERTUNG |
17.02.2026 von 2-PL4Y3R5Gazebo und Gingham sind die zwei ersten Spiele aus der neuen Travel-Reihe von Bitewing Games, die Anfang 2026 nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne in den Handel kamen. Beide Spiele haben ein kleines Regelwerk, sind schnell gespielt und bieten dennoch eine hohe strategische Spieltiefe. Hier soll es um Gazebo gehen: In Gazebo werden Domino-Steine auf Felder eines Spielplans mit einem 13x13 Schachbrettmuster platziert. Gelingt es dabei Flächen derselben Farbe zu generieren, beansprucht man die Fläche für sich und darf sein Gartenhäuschen, ein Gazebo, darauf platzieren. Die Mehrheit an Gazebos wiederum bestimmt darüber, ob man eine angrenzende Patio-Fläche für sich beanspruchen darf. Auch Gazebo bietet viele taktische Möglichkeiten und Spielspaß für alle Strategiespiel-Liebhaber.
Das Material und die Vorbereitung
Schauen wir uns den Spielaufbau an. Zentrales Spielelement sind die Dominos. Es gibt einfarbige und zweifarbige Dominos, die separat gemischt und dann als verdeckte Nachziehstapel ausgelegt werden. Dann erhält jeder Spieler fünf einfarbige Dominos als privater verdeckter Nachziehstapel sowie drei zweifarbige Dominos auf die Hand. Letztere darf man sich natürlich anschauen, sollte man aber vor den Mitspielern geheim halten. Dominos werden im Spielverlauf auf den Spielplan platziert, und zwar meistens mit dem Ziel, dass sich gleiche Farben berühren. Denn dadurch darf man kleine Gartenhäuschen – die namensgebenden Gazebos- auf die Dominos platzieren. Dementsprechend nimmt sich jeder Spieler 15 Gazebos in der Spielerfarbe seiner Wahl und bildet daraus seinen persönlichen Vorrat.
Der Spielplan ist übrigens doppelseitig. Beide Seiten zeigen verschiedene Anordnungen dieser Spielelemente, um Abwechslung zwischen den Partien zu ermöglichen. Der orangene Spielplan zeigt zusätzlich Felder mit Vasen, die beim Abdecken mit einem Domino einen weiteren Spielerzug ermöglichen. Zuletzt wird ein Startspieler ausgewählt. Dann geht es los.
Das Spielziel
Das Ziel in Gazebo ist es all seine 15 Gazebos auf den Spielplan zu bringen. Sobald es ein Spieler geschafft hat, keine Gazebos mehr im persönlichen Vorrat zu haben, gewinnt er sofort. In selteneren Fällen kann eine Partie auch beendet werden, ohne dass es ein Spieler geschafft hat alle seine Gazebos zu platzieren. Das ist gegeben, falls keine Dominos mehr auf den Spielplan passen oder wenn ein Spieler keine Dominos mehr auf der Hand hat. Dann gewinnt der Spieler, der die meisten Gazebos auf dem Spielplan hat.
Der Spielablauf
Ein wichtiger Terminus in diesem Zusammenhang ist die Nische („nook“). Sobald man mit dem Platzieren eines Domino Steins eine einfarbige Fläche erschafft, die zwei oder mehr Felder abdeckt, hat man eine Nische erzeugt. Als Belohnung darf man direkt ein Gazebo auf ein Feld dieser Nische platzieren. Schafft man es mehrere Nischen auf einmal zu erzeugen, platziert man ein Gazebo auf jeder so erzeugten Nische. Sobald eine Nische auf fünf oder mehr Felder vergrößert wird, darf der Spieler mit seinem Gazebo darauf sogar ein zweites Gazebo auf die entsprechende Nische platzieren. Die Gazebos werden dabei gestapelt. Eine Nische kann auch von anderen Spielern absorbiert werden, solange diese nicht fünf oder mehr Felder groß ist. Sollte es einem Spieler gelingen seine eigene Nische mit einer gegnerischen Nische derselben Farbe durch das Platzieren eines Domino Steins zu verbinden, und die eigene Nische war zuvor größer als die des Gegners, muss der Gegner sein Gazebo zurücknehmen.
Am Ende eines Spielerzuges erfolgt das Nachziehen eines Domino-Steins. Hier gibt es drei Optionen. Man hat immer die Wahl ein zweifarbiges Domino vom allgemeinen verdeckten Nachziehstapel zu ziehen. Außerdem darf man sich jederzeit entscheiden ein einfarbiges Domino von seinem persönlichen Vorrat zu ziehen, solange dieser Vorrat nicht bereits erschöpft ist. Nur, wenn man es schafft im selben Zug mit seinem platzierten Domino ein Zen-Feld zu überdecken, darf man auch ein einfarbiges Domino vom allgemeinen Vorrat ziehen. Da einfarbige Dominos große taktische Vorteile bieten, sind die Zen-Felder heiß begehrt.
Spielmaterial
Allgemeines Spielmaterial
Material der Travel und Deluxe Editionen
Cover & Bilder © Cover: Bitewing Games / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: 2-PL4Y3R5
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In der Standard-Edition kommen die Domino-Steine als Plättchen aus Pappe. Es gilt also Stanzbögen auszupöppeln. Die vielen kleinen Gartenhäuschen, die Gazebos, kommen dagegen auch in der Standard-Edition schon als Plastik-Miniaturen in Spielerfarbe daher. Das macht Eindruck, sowohl für den Look als auch für das Feel; gut also für Optik und Haptik. Dennoch lohnt sich die Deluxe-Erweiterung, weil hier die Domino-Steine aus Pappe durch Domino-Steine aus Acryl ersetzt werden. Ansonsten gilt wie für Gingham auch: die Travel Edition kommt mit einer schick designten Tragetasche mit Reißverschluss und Karabiner, die samt Spielmaterial in die Original-Spieleschachtel passt.
Nun kommt der
In Gazebo sind Spieler im Uhrzeigersinn am Zug, bis das Spielende eingeleitet wird. Ist man am Zug, muss man einen
Die Kontrolle der Nischen ist also sehr wichtig, um Gazebos auf den Spielplan zu bringen. Eine weitere Möglichkeit dies zu tun ist 




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