Polar Panic

Polar Panic

Genre: Kinderspiel • Familienspiel • Memory
Autor: Mark Nedergaard Andersen
Illustrator: Mark Aaron Seaman
Spieleverlag: AMIGO Spiel + Freizeit GmbH
Empfohlenes Alter: 6
Spieldauer: 15 Minuten

Polar Panic   12.05.2022 von Born2bewild

Mit einem leicht erhobenen Zeigefinger gehen wir mit Polar Panic auf Fischfang. Allerdings nicht alleine, denn konkurrierende Fischfänger und der Eisbär wollen uns die Fische vor der Nase wegfangen. Ob uns das eisige Reaktionsspiel zugesagt hat oder wir lieber beim Sushi bleiben, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Spielmaterial und Aufbau

 

Auffällig ist die Verpackung von Polar Panik. Die Spielkarten befinden sich in einer Metallbox, die beim Verkauf durch einen Karton geschützt wird. Von der Form und Größe her erinnert es ein wenig an Dobble, mit dem es auch einen Teil des Spielprinzips gemeinsam hat. Allerdings könnte man hier auch wiederum parallelen zu Halli Galli ziehen. Die Karten an sich sind von der Stärke und der Griffigkeit her in Ordnung und die Motive eher einfach und zweckmäßig gehalten. Dennoch wirken sie niedlich und kinderfreundlich.

 

Für den Spielaufbau müssen lediglich alle Karten mit der Eisloch-Seite nach oben auf dem Tisch verteilt und gemischt werden. Dann kann es auch schon losgehen.

 

Ziel des Spiels

 

Die SpielerInnen decken nach und nach die Eisschollen auf und versuchen so Fischpaare zu finden. Hat man eines Entdeckt, so legt man seine Hand auf eine oder beide Karten. Liegt man richtig, erhält man die Karte auf der die Hand lag. Das Spiel endet, sobald alle Karten bis auf den Eisbären aufgedeckt sind. Dann wird gezählt und die SpielerIn mit den meisten Karten gewinnt.

 

Die Anleitung

 

Passend zur Box ist auch die Anleitung rund und umfasst so zusammengefaltet sieben Seiten, von denen grob die Hälfte von Grafiken eingenommen wird. Die Beschreibung der Regeln ist sehr verständlich und die Struktur sehr logisch.

 

Vorsicht, Eisbären kreuzen die Fahrbahn…

 

Der oder die StartspielerIn dreht die erste Karte um und zwar so, dass ihre GegenspielerInnen die Karte zuerst sehen können. Dann folgt der oder die Nächste und dreht auch eine Karte nach demselben Prinzip um. Das geht es so lange weiter bis jemand denkt ein Paar aus Fischen entdeckt zu haben. Man versucht so schnell wie möglich auf beide Karten zuerst eine Hand zu legen. Dann wird überprüft, ob die Vermutung richtig war und falls ja, erhält man die Karten, auf denen die Hand ganz unten lag. Liegt man allerdings falsch und hat bereits Beutekarten, so muss man zwei davon wieder verdeckt in die Tischmitte legen. Anders verhält es sich bei den Eskimos. Deckt man einen davon auf, so erhält man ihn als Beute, allerdings müssen dafür alle offenen Karten wieder auf ihre Eisloch-Seite gedreht werden. Erwischt man hingegen den Eisbären, muss man eine gewonnene Karte wieder in die Tischmitte zurücklegen und anschließend alle offenen Karten, einschließlich des Eisbären, wieder umdrehen. Sobald alle Karten bis auf den Eisbären aufgedeckt wurden, endet das Spiel. Dann zählen alle SpielerInnen ihre Beutekarten und der oder die mit den meisten Karten gewinnt.

 

Bildergalerie von Polar Panic (7 Bilder)

Lieferumfang

 

  • 56 Karten
  • 1 Spielanleitung


Cover & Bilder © Cover: AMIGO Spiel + Freizeit GmbH / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Wie man am vorstehenden Text schon erahnen kann, hatte ich hier gewisse Parallelen zu Dobble gesehen. Allerdings ist das Spielprinzip schon etwas anders und richtet sich auch etwas mehr an Kinder. Genauso hat es natürlich parallelen zu Halli Galli (für die Glocke ist es im ewigen Eis natürlich zu kalt). Polar Panik ist ein nettes Spiel für zwischendurch. Wir haben es mit unserem Jüngeren teilweise etwas vereinfacht in Richtung eines Memorys gespielt und immer nur zwei Karten aufgedeckt. So macht es auch Spaß und der kleine hat etwas größere Chancen. Alles in allem ein sehr solides Kinderspiel, das ich mit 7/10 Punkten bewerte.


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