In einem Taifun gefangen können sich Captain Everton und seine Crew mit ihrem Schiff gerade noch in das Auge des Sturms retten. Doch dort wartet seltsamerweise ein verlassenes russisches Forschungsschiff auf sie. Als sie es näher untersuchen, stellen sie fest, dass sich noch andere Wesen an Bord befinden müssen. Plötzlich merken sie, dass es für beide Seiten um Leben und Tod geht …
Captain Robert Everton (Donald Sutherland) gerät mit seinem Schiff Sea Star und seiner Crew in einen fürchterlichen Taifun. Erschwert wird deren Situation noch dadurch, dass sie einen Tanker mit schwerer Last im Schlepptau haben. An Bord ist der gesamte Besitz von Everton. Als sie den Tanker im Sturm verlieren, ist Everton kurz davor, sich das Leben zu nehmen. Doch glücklicherweise gelingt es dem Crewmitglied Kit Foster (Jamie Lee Curtis), das Schiff in das Auge des Taifuns zu manövrieren, so dass sie eine Menge Zeit für Reparaturen und zum Ausruhen haben. Doch dort wartet gleich der nächste Schock: Ein russisches Forschungsschiff, das zudem als Kontakt für die Raumstation Sojus fungiert, treibt anscheinend führerlos umher.
Gemeinsam beschließen sie, sich das Ganze näher anzuschauen. Als sie feststellen, dass sich anscheinend niemand mehr an Bord befindet und der Strom zudem abgeschaltet ist, teilen sie sich diesen herrenlosen Fund schon finanziell auf. Doch nachdem sie die Generatoren wieder angeworfen haben und sich etwas genauer umschauen, stellen sie schnell fest, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Erst macht sich der Anker selbstständig, bringt fast das Crewmitglied Hiko (Cliff Curtis) um und versenkt dabei die Sea Star. Dann taucht auch noch aus dem Nichts Nadia (Joanna Pacula) auf, die angebliche Forschungsingenieurin des Schiffs, und ballert wild auf sie los. Bald klärt sich auf, was an Bord wirklich geschehen ist. Nadia erzählt von einem Unfall, als gerade Daten von der Sojus empfangen werden sollten. Eine anscheinend außerirdische Energie hat sich der Sojus und dem russischen Forschungsschiff bemächtigt. Dort hat sie in den Computersystemen in kürzester Zeit alles über die Menschen erfahren und begonnen, sich dieser zu entledigen. Mit unglaublicher Intelligenz benutzt sie mechanische und menschliche Überreste, um nahezu perfekte Roboter zu bauen. Nadia gibt den Verbliebenen nur eine Chance: Sie müssen in das Innere des Schiffs, den Hauptcomputer finden und zerstören und anschließend das Schiff versenken. Doch die außerirdische Intelligenz hat längst mitbekommen, was hier gespielt wird. Für die Crew beginnt ein Kampf gegen scheinbar übermächtige Gegner um das eigene Leben, aber auch um das Überleben der gesamten Menschheit …
Welche Monster hat die außerirdische Intelligenz in der Kürze der Zeit noch erschaffen können? Welche Überraschungen warten im Innern des Schiffes auf sie? Werden sie alle das Schiff jemals wieder lebend verlassen? Oder ist die Menschheit verloren?
Bildergalerie von Virus - Schiff ohne Wiederkehr (3 Bilder)
Technisch gesehen kann das HD-Release auf der Blu-ray überzeugen. Das Bild wird in erstaunlich guter Qualität geliefert. Die Schärfe ist gut gelungen, was vor allem bei den Außenaufnahmen zu erkennen ist. Aber auch sonst wirkt das Bild klar, nur hin und wieder ist es etwas zu dunkel geraten. Schwarzwert und Kontrast sind sehr gut realisiert und die Farben wirken etwas blass, aber durchaus authentisch. Ein Bildrauschen ist selbst in den dunkleren Einstellungen nicht zu erkennen. Der Ton liegt auf einem ähnlichen Niveau und weiß ebenso zu überzeugen. Die Kanäle sind sehr gut ausgenutzt und angesteuert, so dass auch ein räumlicher Klang entsteht und die Effekte entsprechend wirken. Die Dialoge sind bis auf einige, wenige Ausnahmen sehr gut verständlich. Insgesamt ist das Werk sehr ordentlich in den HD-Bereich transformiert worden.
Cover & Bilder © Concorde Home Entertainment GmbH
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