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Backtrack - Dämonen der Vergangenheit
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BEWERTUNG |
08.11.2016 von MarS
Adrien Brody ist aktuell ein vielbeschäftigter Mann, denn nach dem Thriller Manhattan Nocturne - Tödliches Spiel erscheint mit dem Mystery-Thriller Backtrack - Dämonen der Vergangenheit gleich noch ein Werk mit dem Charakterdarsteller innerhalb kürzester Zeit. Wir haben uns auch diesen Film für Euch angesehen...
Was geschah am Todestag von Peters Patienten? Was hat er selbst damit zu tun? Welche dunklen Geheimnisse verbergen sich tief in Peters Gedächtnis?
Backtrack - Dämonen der Vergangenheit ist ein atmosphärischer, wendungsreicher Mystery-Thriller, der vor allem durch seine düstere, melancholische Stimmung und die immer dichter werdende Spannung zu unterhalten weiß. Intensiviert wird das ganze Geschehen dabei von einigen zusätzlich eingestreuten Horrorelementen, die dank stimmigem Einsatz und gezielten Jumpscares für eine unerwartet gruselige Komponente in der Erzählung sorgen. Sehr überzeugend ist hierbei Adrien Brody, der als Hauptfigur Peter Bower absolut authentisch und eindringlich den von seiner Vergangenheit geplagten, depressiven Psychotherapeuten spielt, der immer wieder von den aufkommenden Erinnerungen ins geistige Chaos gestürzt wird. Die übrigen Schauspieler agieren zwar allesamt ebenfalls sehr gut, verblassen aber letztendlich hinter Brodys Darstellung und verbleiben dadurch eher im Hintergrund. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Tatsache, dass auf Grund der zahlreichen Twists im Finale die Auflösung schon sehr früh im Film beginnt, was dafür sorgt dass Backtrack - Dämonen der Vergangenheit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz so rund wirkt und etwas seiner dichten Atmosphäre verloren geht. Dennoch kann das Ende zugleich schockieren als auch überraschen und bringt das Geschehen zu einem stimmigen Abschluss, auch für Genre-Fans.
Die technische Seite der Blu-ray überzeugt in allen Bereichen. Das Bild ist gestochen scharf und steckt voller feiner Details, die Farbgebung ist passend zur Atmosphäre trist aber dennoch natürlich. Kontrast und Schwarzwert punkten durch eine saubere Einstellung und satte, stimmige Werte. Die Tonspur liefert eine dynamische Abmischung und stetige Einbindung aller Surroundkanäle bei differenzierter, klarer Signalortung. Lediglich die Grundlautstärke ist etwas reduziert, wodurch man seine Anlage ein wenig höher aufdrehen muss als gewohnt und einige der leiseren Dialoge etwas zu schwach wirken. Cover & Bilder © EuroVideo Medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Das Fazit von: MarS
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